2021 gibt es wieder ein Fest des Lesens

Am 23. April eines jeden Jahres feiern normalerweise Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken, Schulen und Lesebegeisterte mit vielfältigen Aktionen den UNESCO-Welttag des Buches. Eines bleibt auch in Zeiten der Pandemie an diesem Tag wie gewohnt: Die Tuttlinger Hallen geben einen ersten Ausblick auf die Veranstaltungen, die für ihr eigenes großes Lesefest, den “Tuttlinger Literaturherbst 2021”, gebucht sind.

Einen Schwerpunkt im Herbstprogramm der Stadthalle Tuttlingen bildet seit Jahren die Literatur – hoffentlich auch in der neuen Kultursaison. Trotz der aktuellen Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie präsentieren wir unser lange vorbereitetes diesjähriges Programm wieder pünktlich zum „Welttag des Buches“. Nachdem das Programm im Vorjahr Corona bedingt nur in kleinen Teilen realisiert werden konnte, hoffen die Veranstalter in diesem Jahr auf eine weitgehend planmäßige Abwicklung.

Zwischen dem 3. und dem 29. Oktober sind im Rahmen des „18. Tuttlinger Literaturherbsts“ fünf Veranstaltungen geplant, dazu kommt eine Sonderveranstaltung mit Bestsellerautorin Rita Falk am 16. Dezember. Die ganz unterschiedlichen Lese- und Literaturabende mit renommierten und erfolgreichen Autorinnen und Autoren und Vortragenden wollen gerade auch denen, die eher selten ein Buch zur Hand nehmen, zeigen, wie viel Vergnügen Lesen bereiten kann. Den Auftakt der Reihe, die sich ausdrücklich nicht nur an Vielleser richtet, soll ein musikalisch-literarischer Abend mit Walter Sittler (Rezitation) und einem Quartett um Franziska Hölscher (Violine) machen. In der Folge sind als Gäste Ulli Potofski, Wolfgang Bosbach, Rita Falk (mit Christian Tramitz und Florian Wagner), Matthias Brandt (mit Jens Thomas) und Suzanne von Borsody (mit dem Trio Azul) vorgesehen. Dazu kommt der Theaterabend “Schöner scheitern mit Ringelnatz”. Die mittlerweile etablierte Reihe schielt nicht immer aufs große Publikum, sondern möchte das Interesse am Buch und am Lesen hoch halten.

Der Kartenvorverkauf läuft bereits für drei Abende, für die restlichen soll er, Stand heute, in Kürze beginnen. Wir informieren hier und über die Medien. Auch ein Literatur-Abo, das den Literaturherbst zum preiswerten Vergnügen macht, soll es wieder geben.

„Die Reihe ist vor allem immer wieder ein großes intellektuelles Vergnügen und passt bestens in eine Zeit, in der der Wert des Lesens überdeutlich wird und sich viele (wieder) mit Büchern beschäftigen“, wissen Geschäftsführer Michael Baur und der Tuttlinger Buchhändler und Kulturpreisträger 2012, Christof „Stiefel“ Manz. Der gab 2003 (seinerzeit vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels lobend erwähnt) den Anstoß für die Reihe. „Gerade heute, in Zeiten veränderter Lesegewohnheiten und des eBooks, zählt die Literatur zu den festen Programmbestandteilen im Spielplan der Stadthalle. Die Reihe will der Literatur im Spektrum unseres Kulturangebots den Stellenwert einräumen, der ihr zukommt“, sagen die beiden Initiatoren.

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