Gibt’s auch 2020 ein Fest des Lesens?

Am 23. April 2020 feiern deutschlandweit Buchhandlungen, Verlage, Bibliotheken, Schulen und Lesebegeisterte wieder den UNESCO-Welttag des Buches. Die Tuttlinger Hallen schließen sich an und geben einen Ausblick auf die Veranstaltungen, die für ihr eigenes großes Lesefest, den “Tuttlinger Literaturherbst 2020”, gebucht sind.

Einen Schwerpunkt im Herbstprogramm der Stadthalle Tuttlingen bildet seit Jahren die Literatur – hoffentlich auch in der neuen Kultursaison. Trotz der aktuellen Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie präsentieren wir unser lange vorbereitetes diesjähriges Programm wieder pünktlich zum „Welttag des Buches“. Ob und unter welchen Auflagen es durchgeführt werden kann, bleibt abzuwarten.

Zwischen dem 18. September und dem 5. November sind im Rahmen des „17. Tuttlinger Literaturherbsts“ sechs Veranstaltungen geplant. Die ganz unterschiedlichen Lese- und Literaturabende mit renommierten und erfolgreichen Autorinnen und Autoren und Vortragenden wollen gerade auch denen, die eher selten ein Buch zur Hand nehmen, zeigen, wie viel Vergnügen Lesen bereiten kann. Den Auftakt der Reihe, die sich ausdrücklich nicht nur an Vielleser richtet, soll eine Sonderveranstaltung mit Iris Berben und Anke Engelke machen. In der Folge wären als Gäste Frank Goosen, Dr. Christine Eichel, Rita Falk (mit Christian Tramitz und Florian Wagner), Matthias Brandt (mit Jens Thomas) und Suzanne von Borsody (mit dem Trio Azul) dabei. Die mittlerweile etablierte Reihe schielt nicht immer aufs große Publikum, sondern möchte das Interesse am Buch und am Lesen hoch halten.

Der Kartenvorverkauf soll, Stand heute, in Kürze beginnen. Wir informieren hier und über die Medien. Auch ein Literatur-Abo, das den Literaturherbst zum preiswerten Vergnügen macht, soll es wieder geben.

„Die Reihe ist vor allem immer wieder ein großes intellektuelles Vergnügen und passt bestens in eine Zeit, in der der Wert des Lesens überdeutlich wird und sich viele (wieder) mit Büchern beschäftigen“, wissen Geschäftsführer Michael Baur und der Tuttlinger Buchhändler und Kulturpreisträger 2012, Christof „Stiefel“ Manz. Der gab 2003 (seinerzeit vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels lobend erwähnt) den Anstoß für die Reihe. „Gerade heute, in Zeiten veränderter Lesegewohnheiten und des eBooks, zählt die Literatur zu den festen Programmbestandteilen im Spielplan der Stadthalle. Die Reihe will der Literatur im Spektrum unseres Kulturangebots den Stellenwert einräumen, der ihr zukommt“, sagen die beiden Initiatoren.

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