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Eine große Rockstimme verstummt für immer

Eigentlich wollte sie im Sommer, auch in Deutschland, auf Tournee gehen – nun ist Bonnie Tyler (75) überraschend in einem Krankenhaus in Portugal gestorben. Im Mai war sie wegen einer Notoperation am Darm dort eingeliefert worden, zeitweise lag sie im künstlichen Koma, ihr Zustand hatte sich aber Berichten zufolge zuletzt wieder gebessert. Jetzt ist Bonnie Tyler tot. Stars wie Bryan Adams, Rod Stewart, Catherine Zeta-Jones u.a. zeigen sich bestürzt.

»Es wird nie wieder eine so unverwechselbare und einzigartige Stimme geben«

Bonnie Tyler, mit bürgerlichem Namen Gaynor Hopkins, wurde Ende der Siebzigerjahre weltweit bekannt. Bereits vor 50 Jahren, 1976, gelang ihr mit „Lost in France“ der Durchbruch in Großbritannien und Europa, bevor sie 1977 mit „It’s a Heartache“ auch in den USA Fuß fasste. Ihr wohl größter Hit aber blieb „Total Eclipse of the Heart“ aus dem Jahr 1983. In den 1980er Jahren folgten weitere erfolgreiche Megaseller wie „Holding Out for a Hero“, die sie endgültig zum Weltstar machten. Im Laufe ihrer Karriere veröffentlichte Tyler 17 Studioalben und wurde für drei Grammys nominiert. Drei mal war sie in Tuttlingen live zu erleben: 2001 und 2015 (legendär damals: der überraschende Gastauftritt von John Parr („St. Elmo’s Fire (Man in Motion)“ ) trat sie bei Konzerten beim Festival Honberg-Sommer auf, 2003 außerdem in der Stadthalle Tuttlingen.

News vom 9. Juli 2026

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