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Auf Behinderungen einstellen

An der Wöhrdenbrücke, einer der wichtigen Zufahrten zur Stadthalle, stehen Sanierungen wegen Betonschäden an. Eine Untersuchung soll zunächst Klarheit bringen, wie groß die zu reparierenden Schäden tatsächlich sind. Aus diesem Grund müssen ab Montag, 20. April, ab 8:30 Uhr einzelne Spuren der Brücke gesperrt werden.

Dass man bei der Wöhrdenbrücke um Sanierungsarbeiten nicht umhinkommt, ist schon seit längerer Zeit bekannt. „Die Brücke ist aus den 1970er-Jahren, und trotz einer Generalsanierung um 2000 kommt Spannbeton in diesem Alter in eine kritische Phase“, so Baudezernent Florian Steinbrenner. Um Klarheit zu bekommen, was genau saniert werden muss und wie umfangreich die Arbeiten werden, startet die Stadt nun eine genauere Untersuchung. Voraussichtlich in der Woche nach den Osterferien (genauere Info folgt) wird eine Fachfirma die Spannglieder der Brücke unter die Lupe nehmen. Ziel dieser Untersuchung ist es festzustellen, ob eindringendes Salzwasser bereits Korrosionsschäden an den Spanngliedern verursacht hat. Dies gilt vor allem im Bereich der Übergangsfuge, wo sich bereits Risse gebildet haben. Die Untersuchung dient dazu, kurzfristig belastbare Aussagen zum Zustand der tragenden Konstruktion zu erhalten und bildet die Grundlage für die weiteren Sanierungsplanungen auf Basis der vorliegenden Objekt- und Schadensanalyse.

Die Untersuchung wird voraussichtlich sechs bis acht Wochen dauern. Bereits für die Untersuchung muss Beton im Bereich des Widerlagers abgebrochen werden – nur so bekommen die Gutachter Zugang zu den sensiblen Stellen. Nach Abschluss der Untersuchungen muss der Betonbau dann wieder hergestellt werden. Aufgrund der notwendigen Aushärtezeit des Betons kann die Brücke auch nicht wieder gleich voll belastet werden.

Während der Untersuchung werden jeweils ein bis zwei Spuren gesperrt, die Brücke wird aber während der ganzen Zeit in beide Richtungen befahrbar sein. Mit Verkehrsbehinderungen ist dennoch zu rechnen. Besucher der Stadthalle, die aus Richtung Donautal, Nordstadt oder über die Stuttgarter Straße kommen, sollten etwas längere Anfahrtszeiten einrechnen. Für Besucher, die aus Richtung Rottweil/Spaichingen oder von der B 523 kommen, empfiehlt es sich die Stadthalle über den Aesculapkreisel und die Möhringer Straße anzufahren.

News vom 30. März 2026 (mit Update am 8. April 2026)