Der 20. Honberg-Sommer 2014

Auch vom Festival 2014 haben wir für Sie, chronologisch sortiert, einige der schönsten Momente in stimmungsvollen Bildern festgehalten.

11. Juli
Dr. Quincy & His Lemonshakers

Ein Auftakt nach Maß: Nach dem traditionellen Fassanstich durch OB Michael Beck stieg im ausverkauften Festivalzelt das „Very Last Concert“ der Kultformation. Die Quincies feierten, unterstützt durch die Chilli Horns Bläsersection, fast drei Jahre nach dem tränenreichen Abschied ein vielumjubeltes Comeback für einen Abend. Nicht wenige wünschten sich danach mehr, auch vom klasse Support, den Buffalo Chips …

Fotos (c) Doreen Liebig

12. Juli
Texas

„I Don’t Want a Lover“ machte den Anfang. Welthits im Dutzend wie „Summer Son“ oder „Say What You Want“ brachte die Band aus Glasgow, Schottland, danach vor allerdings nur rund 900, teils weitgereisten Fans auf die Bühne. Ein unglaublich dichtes und energiegeladenes 100-Minuten-Programm mit einer gut gelaunten Sharleen Spiteri, das von Singer/Songwriterin Gemma Ray aus Essex eröffnet wurde.

Fotos (c)  Patrick Nädele, Doreen Liebig

13. Juli
Flavia Coelho

Über 500 Fans – leider weniger als beim anschließenden Public Viewing des WM-Finales – nutzten die Gelegenheit den Star aus Frankreich mit brasilianischen Wurzeln und ihren „Bossa Muffin“ genannten Musikstil kennen zu lernen. Die gebürtige Brasilianerin begeisterte: Wohl selten wurde im Festivalzelt so ausgelassen getanzt wie an dieserm Abend! Top-Stimmung und eine Künstlerin, die mancher ganz neu für sich entdeckt haben dürfte …

Fotos (c)  Patrick Nädele

14. Juli
Christina Stürmer & Mark Forster

Was für ein Package! Österreichs erfolgreichste Pop/Rock-Sängerin und aktuelle ECHO-Gewinnerin traf auf den Singer/Songwriter, der aktuell Platz 2 der deutschen Singlecharts einnahm (mit „Au revoir“ feat. Sido) und der am nächsten Tag auf der Berliner Fanmeile vor 400.000 Menschen spielen sollte. Ein Zusatzkonzert der HoSo Gastronomie, das alle Erwartungen der über 1.100 Fans erfüllte.

Fotos (c)  Doreen Liebig

15. Juli
Martina Schwarzmann

Ein Publikumsliebling: Wie immer restlos ausverkauft war das Gastspiel von Martina Schwarzmann. Die Bayerin zeigte sich über fast drei Stunden bei ihrem neuen Programm „G’scheid gfreid“ in Bestform … und vom Publikum angetan: „Was habt Ihr denen gegeben? Die sind ja unglaublich gut drauf!“, meinte die vielfach preisgekrönte Musikkabarettistin schon zur Pause.

Fotos (c) Fatima Majsoub

16. Juli
Pippo Pollina & Palermo Acoustic Quintet

Exzellente Musiker aus Italien und der Schweiz hatte der sizilianische Liedermacher für seine neue Tournee um sich geschart: Gemeinsam begeisterten sie ihr Publikum mit Liedern seines aktuellen Albums „L’Apartanenza“ und mit Altbekanntem. Im (fast) restlos ausverkauften Zeltrund herrschte mediterrane Stimmung …

Fotos (c) Doreen Liebig

17. Juli
Revolverheld

Den Abend für die Revolverhelden eröffnete mit Julian Le Play ein spannender Gast aus Österreich, von dem man wohl noch mehr hören dürfte. 1.300 Zuhörerinnen und Zuhörer waren aber vor allem wegen der Hamburger Chartsstürmer gekommen. Und die lieferten ein engagiertes Konzert mit Hits von „Lass das Licht an“ bis „Spinner“ oder „Ich werd‘ die Welt verändern“ …

Fotos (c) Markus Schmitz, Doreen Liebig

18. Juli
Alan Parsons Live Project

Ausverkauft! Acht Jahre nach seinem ersten Auftritt in der Burgruine beweist der britische Klangzauberer, dass die Klasse seiner Kompositionen Jahrzehnte überdauert – im Mittelpunkt seine „Tales of Mystery and Imagination“. Support Sigi Schwarz empfiehlt sich im Vorprogramm nachdrücklich für eine Wiedereinladung.

Fotos (c) Patrick Nädele, Michael Hansky, Doreen Liebig

19. Juli
Subway to Sally & Faun

Ein kraftstrotzender Auftritt: Das Mittelalter kehrte einmal mehr zurück in die Festungsruine auf dem Honberg. 1.300 schwarz gekleidete Fans folgten dem Ruf. Mit Subway To Sally, die schon bei der ersten Honberg-Sommer-Auflage 1995 dabei waren, und Faun aus München waren zwei Topvertreter der Szene auf der Bühne zu erleben. Sie zeigten auch die ganze Vielfalt des Genres.

Fotos (c) Patrick Nädele, Frank Ziegenrücker

20. Juli
Holstuonarmusigbigbandclub HMBC

Ein sensationelles Konzert über fast drei Stunden lieferten die Gäste aus dem Bregenzer Wald ab, die nachdrücklich unterstrichen, dass sie trotz des Megaerfolgs mit „Vo Mello bis ge Schoppernou“ keine Eintagsfliegen sind. Über 1.000 Fans, viele davon in Tracht, fanden an dem verregneten Sonntag den Weg ins Zelt und bereuten ihr Kommen keine Sekunde …

Fotos (c) Michael Kienzler

21. Juli
Caro Emerald

Hollands Pop-Jazz-Queen lieferte mit ihrer achtköpfigen Band eine bemerkenswerte Show ab. Im Dauerregen hatten 1.100 Fans den Weg ins Festivalzelt auf dem Honberg gefunden – sein Kommen zu bereuen brauchte keiner. 90 Minuten, die mit dem Megaseller „A Night Like This“ ausklangen und ein restlos zufriedenes Publikum hinterließen.

Fotos (c) Michael Kienzler

22. Juli
Varieté „Börlin“

Feiertag für alle Freunde des Honberg-Varietés: Starregisseur Karl-Heinz Helmschrot, der einst die Varietétradition auf dem Berg begründete, präsentierte einen wilden und bunten Abend mit Breakdancern, Schauspielern und Akrobaten. Da traf für einmal das Berlin der Zwanziger und Dreißiger Jahre auf die moderne Stadt – und das Publikum erlebte die ganze Vielfalt der Berliner Varietékunstszene.

Fotos (c) Michael Kienzler

23. Juli
Wolfgang Niedeckens BAP

Ein All time-Highlight in 20 Jahren: Sie waren schon öfter zu Gast auf dem Honberg, aber hier erlebten die Fans im ausverkauften Festivalzelt BAP einmal ganz anders: unplugged, nicht (nur) als Rockband, sondern aufs Wesentliche reduziert … und im Sitzen. Eine ganz besondere Stimmung, die zum Sänger, Musiker und Geschichtenerzähler aus Köln, Wolfgang Niedecken, außerordentlich gut passte.

Fotos (c) Patrick Nädele, Bettina Fillinger, Markus Schmitz

24. Juli
A Capella Nacht mit Fork, OnAir und voXXclub

Zum Jubiläum des Festivals die vielleicht beste aller A Cappella Nächte bisher. Den Auftakt gestalteten voXXclub aus München, die mit ihrem Hit „Rock Mi“ gleich zu Beginn den Grundstein für einen unvergesslichen Abend legten. On Air aus Berlin waren im zweiten Programmteil für die zarteren Töne verantwortlich, ehe Fork aus Helsinki den krachenden Schlussakkord setzten. Drei begeisternde Auftritte im ausverkauften, brodelnden Zelt!

Fotos (c) Michael Kienzler

25. Juli
Krokus & Doro

Weit über 50 Jahre Bühnenerfahrung kulminierten in einem Doppelkonzert, das wohl alle Wünsche der Fangemeinde erfüllte: Die Schweizer Hardrocker von Krokus lieferten eine ebenso routinierte Show ab wie die deutsche Metalqueen Doro! Zwei Headliner und treibende drei Stunden Hardrock für 1.300 euphorische Fans …

Fotos (c) Michael Hansky

26. Juli
Ten Years After

Wenn eine Woodstock-Legende wie Ten Years After auf einen der besten jungen Bluesrockgitarristen aus den USA trifft, ist ein Fest für Freunde gitarenlastiger Musik garantiert. Eris Steckel und seine Band überzeugten als Special Guest zu 100%, Ten Years After lieferten eine routinierte Show ab, die zeigte, dass die Band noch lange nicht zum „alten Eisen“ gehört.

Fotos (c) Michael Kienzler