Der 17. Honberg-Sommer 2011

2011 belegten die Konzerte von Johannes Oerding, Philipp Poisel und Anna Depenbusch, dass die junge deutsche Musikszene mächtig gut aufgestellt ist – ein Trend, der bis heute ungebrochen anhält, sich sogar verstärkt hat. An einem Wiedersehen mit Poisel arbeiten wir seither Jahr für Jahr … aber der 32-jährige Liedermacher aus Ludwigsburg schreibt noch immer an seinem neuen Album. Leider miserabel besucht war die Lesung des legendären und 2013 verstorbenen Konzert- und Tourneeveranstalters Fritz Rau, der aus seinem bewegten Leben erzählte und sein Buch „50 Jahre backstage“ vorstellte. Schade, sehr schade, denn Rau zu sehen, das war etwas Besonderes. Gregg Allman, Frontmann der Southern Rockband The Allman Brothers aus den US-Südstaaten, erkrankte und musste seinen Auftritt absagen – was seinem Support Robert Randolph ein abendfüllendes Konzert bescherte, mit dem er das Tuttlinger Publikum im Sturm eroberte. Gianna Nannini kam als frisch gebackene Mama mit der erst neun Monate alten Tochter auf den Honberg und Martina Schwarzmann war beim Auftritt mit ihrem zweiten Kind schwanger, das Ende 2011 zur Welt kam – wir sagen es ja immer: Der Honberg-Sommer ist ein familienfreundliches Festival. Weitere große Namen 2011 waren u.a. die Simple Minds und Kim Wilde. Beiden gemeinsam: Sie legten tolle Konzerte hin, zeigten sich spielfreudig und hatten erkennbar Spaß auf der Bühne und sie rissen das an beiden Abenden bis auf den letzten Platz ausverkaufte Festivalzelt vom ersten Ton an voll mit.

08. Juli
Rainhard Fendrich & Band

Den Honberg-Sommer Auftakt macht dieses Jahr Rainhard Fendrich & Band. Das Konzert von Rainhard Fendrich ist eine Reise in eine etwas andere, faszinierende Welt. Musik mit Macht, Worte mit Gewicht und mit vielen, schillernden Zwischentönen.

Fotos (c) Michael Kienzler, Frank Ziegenrücker

09. Juli
JUST PINK

Wenn aus SSDSGPS-Finalistin Vanessa Henning PiNK wird, ist auf dem Honberg einiges los! Mit den Tophits des amerikanischen Superstars aus den Erfolgsalben “Funhouse“, „I’m Not Dead“, „Try This” und „Missundaztood“ begeistert sie das Publikum.

Fotos (c) Gerd Zuckschwerdt

10. Juli
Philipp Poisel & Freunde

Philipp Poisel begann seine Karriere zunächst als Straßenmusiker, bevor sich ihm die Gelegenheit bot, als Special Guest mit anderen Künstlern auf Tournee zu gehen, die ihm eine neue Hörerschaft eröffneten. Und so bietet Philipp Poisel nun selbst gerne anderen Künstlern seine Bühne als Plattform, ihre Musik zu präsentieren. „Philipp Poisel + Freunde“ ist eine logische Fortführung dieses Gedankens!

Fotos (c) Frank Ziegenrücker, Patrick Nädele

11. Juli
Angelo Branduardi & Band

Der Topstar aus Italien kommt nach 1999 zum zweiten Mal zum Honberg-Sommer . Gute Musik ist zeitlos – und wenn das für einen italienischen Musiker in besonderer Weise gilt, dann wohl für Angelo Branduardi, der seine Karriere mit einem Violindiplom am Konservatorium Niccolò Paganini in Genua eher klassisch startete.

Fotos (c) Frank Ziegenrücker

12. Juli
Fritz Rau

Fritz Rau ist der bedeutendste Konzertveranstalter Deutschlands und mit den Größten der Musikbranche auf Du und Du. Auf dem Honberg gewährt er Einblicke, die jeden Musikfreund interessieren dürften und hält Rückschau auf 50 Jahren Tourgeschichte.

Fotos (c) Frank Ziegenrücker

13. Juli
Varieté „UnzertrennBAR“

Im inzwischen siebten Jahr gehen die Absolventen der Staatlichen Schule für Artistik Berlin auf bundesweite Tour, um ihr Können dem Publikum zu präsentieren.

Fotos (c) Michael Kienzler

14. Juli
Nacht der Stimmen mit Viva Voce & Martin O.

Ein Doppelkonzert, das die Grenzen einer A-Cappella-Nacht sprengt und eindrucksvoll zeigt, was mit dem „Instrument Stimme“ möglich ist.

Fotos (c) Michael Kienzler

15. Juli
Robert Randolph

Support und Special Guest Robert Randolph greift auf dem Honberg in die Saiten.
Der Auftritt von Gregg Allman musst aus gesundheitlichen Gründen leider ausfallen.

Fotos (c) Patrick Nädele, Gerd Zuckschwerdt

16. Juli
Eluveitie, Letzte Instanz & Nachtgeschrei

Unser Mittelalter-Abend verspricht seit Jahren immer wieder ein stilistisch vielfältiges, farbenfrohes Klangmosaik innerhalb des Honberg-Sommers. Auch den Dreierpack in diesem Jahr muss man gehört und gesehen haben …

Fotos (c) Patrick Nädele, Gerd Zuckschwerdt

17. Juli
Anna Depenbusch / Johannes Oerding

Mit Anna Depenbusch und Johannes Oerding stehen gleich zwei Headliner auf der Bühne im Festivalzelt. Beide zählen zu den am höchsten gehandelten neuen deutschen Sängern und Musikern.

Fotos (c) Patrick Nädele, Gerd Zuckschwerdt

18. Juli
Martina Schwarzmann

Sie ist einzigartig in der deutschen Kulturlandschaft: Wahrscheinlich hat niemand mit weniger Griffen auf der Gitarre mehr Lieder geschrieben als sie. Mit ihrem neuen und vierten Programm „Wer Glück hat kommt“ bringt die oberbayerische Musikkabarettistin das Publikum zum Toben.

Fotos (c) Michael Kienzler, Patrick Nädele

19. Juli
Simple Minds

Die schottischen Weltstars („Don’t You Forget About Me“) mit ihren größten Hits! Für den Honberg-Sommer und vor allem für die Fans der Simple Minds dürfte dieses Konzert eine kleine Sensation sein …

Fotos (c) Michael Kienzler

20. Juli
Sophie Hunger

Mit gerade mal 28 Jahren blickt die Schweizerin auf eine erstaunliche Karriere als Sängerin, Songwriterin, Autorin und Filmkomponistin zurück. Ihre Musik beinhaltet vielfältige musikalische Einflüsse aus Jazz, Punk, Hip-Hop, Rhythm & Blues, Rock, Country, Bluegrass und Folk.

Fotos (c) Gerd Zuckschwerdt

21. Juli
Gianna Nannini

Die Rockröhre aus Italien kommt endlich wieder nach Deutschland und zum zweiten Mal nach 2007 auf den Honberg. Da präsentiert sie ihr aktuelles Album „Io e Te“.

Fotos (c) Michael Kienzler

22. Juli
Kim Wilde

Sie ist die Ikone der Popmusik der 80er und lädt auf eine Zeitreisen in die 80er auf dem Honberg ein.

Fotos (c) Michael Kienzler