Der 9. Honberg-Sommer 2003: Geheime Kommandosache - Dick Brave

Zum letzten Mal sticht Oberbürgermeister Heinz-Jürgen Koloczek, der 1995 die Erstauflage des Festivals maßgeblich unterstützt hatte, das erste Fass im Biergarten an. Er kandidierte nach 24 Amtsjahren nicht für eine Wiederwahl. Und dann das 9. Festival: Im Rückblick gibt’s da ein Konzert, das besonders in der Erinnerung haften blieb: Das von Dick Brave & The Backbeats! Heute weiß jeder, dass hinter der Kunstfigur aus Kanada kein anderer als Sascha steckt – nur: Damals war das ein wohl gehütetes Geheimnis. Wir durften den Star nicht namentlich ankündigen, vielleicht auch ein Grund, warum das Festivalzelt erst auf den letzten Drücker ganz voll wurde. Das Konzert erfüllte alle Erwartungen. Ganz anders als leider der flaue Auftritt von Barclay James Harvest. Nicht einmal „Hymn“ bekamen die vielen Fans zu hören, und neben dem Namen erinnerte nur Les Holroyds Lockenkopf an die großen Tage der Band. Eine Sternstunde bescherte uns dagegen INXS aus Australien. Die bewiesen mit inspiriert vorgetragenen Welthits wie „What You Need“, „Mystify“ oder „Suicide Blonde“, dass sie den tragischen Tod von Sänger Michael Hutchence überwunden und mit Jon Stevens würdigen Ersatz gefunden hatten. Im Vorprogramm begeisterte White Lion-Frontmann Mike Tramp mit seiner Megaballade „When the Children Cry“. Und sonst 2003? Lisa Fitz trat zusammen mit Sohn Nepo auf, Bonnie Raitt und die große Miriam Makeba verliehen dem Honberg Grammy-Glanz und Gotthard gaben neben Krokus ihre Honberg-Premiere.

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