
Erinnern Sie sich? Lange Schlangen gab’s über Jahre vor der Ticketbox, wenn der Vorverkauf der Dauerkarten für die „Tuttlinger Krähe“ startete. Eine der begehrten Karten für den Kleinkunstwettbewerb zu ergattern, das war nicht selten Glückssache. Von 2004 bis 2019 gab’s bei der „Krähe“ tatsächlich keine freien Plätze in der Angerhalle … Kein Wunder: Das Event ist eine Top-Veranstaltung! Wer es bei der „Krähe“ ins Finale schafft, dem ist Aufmerksamkeit in der deutschsprachigen Kleinkunstszene sicher – und wer einen Preis gewinnt, dem steht eine Karriere offen, wie sie vorher schon Florian Schroeder, Torsten Sträter, Suchtpotenzial. Horst Evers, Mario Barth, Lars Reichow oder Sascha Grammel gemacht haben, um nur einige wenige zu nennen.
Heute spielt sich der Kartenvorverkauf zu größten Teilen online ab. Aber das Bild der Menschenschlangen und die über Jahre immer frühen Meldungen, dass die Angerhalle bei der „Krähe“ mal wieder restlos ausverkauft sei, hat sich offenbar in den Köpfen festgesetzt. Noch immer hört man in Tuttlingen, wenn man Leute auf die „Krähe“ anspricht: „Ja, die ist toll, aber ich habe leider keine Karten. Und mittlerweile sind die sicher längst wieder ausverkauft.“ So kann auch der eigene Erfolg einer Veranstaltung ihr selbst das Leben schwer machen …
Zwar sind sämtliche Dauerkarten für die „26. Tuttlinger Krähe“ bereits seit letztem Jahr vergriffen, aber es gibt noch Tageskarten für zwei der drei Wettbewerbsabende am Dienstag und Mittwoch (14. und 15. April) und einige wenige Restkarten für das Finale der Preisträger (mit Vorjahressiegerin Maladée, Foto, am 19. April). Wer an welchem Tag auf die Bühne geht, können Sie hier sehen.
News vom 2. April 2026

