Vier starke Frauen und keine Krähe

Die 21. Tuttlinger Krähe findet nicht, wie vorgesehen, im April statt. Wie schon 2020 muss der renommierte Kleinkunstwettbewerb auch in diesem Jahr in den Frühherbst verlegt werden. Zu groß sind die Unwägbarkeiten aufgrund der Corona-Pandemie. Neuer Termin ist vom 14. bis 19. September. Keine Option war es, die Veranstaltung ausfallen zu lassen: „In der Krähe stecken viel Vorbereitung und noch mehr Herzblut – und nicht nur das Publikum freut sich, auch die die zwölf Finalisten fiebern der Möglichkeit, die renommierte Auszeichnung und Preisgelder in Höhe von 16.000 € zu gewinnen, seit Herbst letzten Jahres entgegen“, erklärt Berthold Honeker. Ab wann die Einzelkarten für die „Tuttlinger Krähe 2021“ zu haben sind, wird nach Ostern bekannt gegeben.

Da die Kleinkunstfreunde auf die „Tuttlinger Krähe“ nun leider noch länger warten müssen, „schenken“ die Tuttlinger Hallen ihrem Publikum ein ganz wunderbares Alternativprogramm: Weil Livekultur mit Zuschauern im Saal leider noch nicht wieder möglich ist, wir aber finden, dass es unbedingt mal wieder – für Publikum ebenso wie für Künstler*innen und Techniker*innen – einen Hauch von Bühnenluft braucht, veranstalten wir am Freitag, 16. April, also hinein in die „ausgefallene Krähe-Woche“, einen durch und durch weiblich besetzten Kleinkunstabend für Sie.

Hier klicken, dann geht’s direkt zu “Damenwahl – Krähe reloaded”.

Auf die Bühne gehen zu unserer, wenn Sie so wollen, ganz eigenen “Ladies’ Night” vier starke Frauen: die großartige TINA HÄUSSERMANN (selbst u.a. mit dem Deutschen Kabarettpreis und dem Baden-Württembergischen Kleinkunstpreis dekoriert) führt nicht nur durch den Abend, sondern bringt auch Auszüge aus ihrem Programm „Futschikato“ mit Kabarett, Musik und Selbstverteidigung. KATHI WOLF verquickt in ihren Auftritten ihre Leidenschaft für Politik, Kabarett und Comedy mit ihrem Background als studierte Psychologin und gelernte Schauspielerin. In ihrer „Stand-up-Praxis“ analysiert und therapiert sie aus der Ferne und „to go“ Politiker, Stars, Sternchen und Hater sowie mit großer Vorliebe auch ihr Publikum. „No Filter” könnte das Motto von EVA KARL-FALTERMEIER lauten: schonungslos ehrlich über sich und die Welt ist der Blick der Kabarettistin auf bundesdeutsche Realitäten. Sie nimmt ihre Zuhörer mit auf eine Reise in die Südoberpfalz, die Heimat des Nebels. Und dann ist da noch Kabarettistin TERESA REICHL – wortgewandt, niederbayerisch und mit ihrem Debütprogramm „Obacht, i kann wos“ unterwegs. Das Dorfleben hat sie mit in die Stadt, die klassischen Geschlechterrollen mit in die Emanzipation genommen und versucht herauszufinden wie es sich lebt als Feministin, Rampensau, Studentin, Frau und Dorfkind.

Sie alle kommen am Freitag, 16. April, ab 20 Uhr gestreamt zu Ihnen nach Hause ins Wohnzimmer. Auch schön: Den Eintrittspreis bestimmen Sie selbst!

Lesen Sie hier mehr zu der Veranstaltung – und erzählen Sie’s gerne weiter!

Video-Appetizer