Ab 3. April: 3G-Regel und Maskenpflicht weg

In Baden-Württemberg laufen am 2. April nahezu alle Corona-Schutzmaßnahmen aus. Über zwei Jahre nach dem ersten Lockdown mit Kontaktbeschränkungen fallen damit etwa die Maskenpflicht oder Zugangsbeschränkungen (zuletzt 3G) und Nachweispflichten weg. Die Landesregierung hat sich darauf verständigt, dass die im Bundesgesetz vorgesehenen Hotspot-Regeln in Baden-Württemberg nicht zur Anwendung kommen. Das bedeutet konkret, dass ab Sonntag, 3. April, in Innenräumen weder Masken getragen werden müssen noch Zugangskontrollen stattfinden (Ausnahme gelten u.a. für den ÖPNV, Kliniken und Arztpraxen, wo noch Masken getragen werden müssen, oder für Kindertageseinrichtungen, Schulen oder Krankenhäusern, wo weiter eine Testpflicht besteht).

In Baden-Württemberg laufen damit am Samstag (2. April) nach über zwei Jahren Pandemie nahezu alle Corona-Schutzmaßnahmen aus. Aufgrund der nach wie vor angespannten Corona-Lage empfiehlt die Landesregierung eigenverantwortlich zu handeln und appelliert an die Bevölkerung, in Innenräumen freiwillig weiter Masken zu tragen. „Damit schützen wir nicht nur die eigene Gesundheit, sondern zeigen auch Solidarität in der Gemeinschaft“, so Ministerpräsident Kretschmann.

Für Veranstaltungsbesuche in den Tuttlinger Hallen, der Stadthalle Tuttlingen und der Angerhalle Tuttlingen-Möhringen, bedeutet dies, dass es für die Besucher*innen ab 3. April keine Einschränkungen mehr gibt. „Selbstverständlich steht es jedem Gast frei, auch weiterhin eine Maske zu tragen, wenn er das möchte und sich so wohler fühlt“, verweisen die Tuttlinger Hallen auf die Eigenverantwortung jedes Einzelnen. „Der Großteil des Personals wird wohl erst einmal bei der Maske bleiben“, weiß Hallenchef Michael Baur.