Fotogalerien 2017

Einschneidende Veränderung im 23. Festivaljahr: Zum Honberg-Sommer 2017 gibt's ein neues Festivalzelt. Fotos von den Veranstaltungen der Premierensaison im neuen Rundzelt unterm Sternenhimmel finden Sie hier in großer Zahl. Wir möchten damit das Fest(ival) in der Burgruine im Juli 2017 noch einmal lebendig werden lassen - für alle, die dabei waren, und für alle, die's leider verpasst haben. Viele weitere Fotos, u.a. vom Biergarten, aus dem Backstagebereich oder vom Kinderprogramm posten wir für Sie (schon während des Festivals) auf Facebook, dazu Videoclips und Geschichten vom Honberg-Sommer.

Facebook-Seite zum Honberg-Sommer

 

 

7. Juli

Laith Al-Deen, Support: Johannes Falk

Die Premiere mit Stammgast Laith Al-Deen und seiner klasse Band und mit Überraschungsgast Mathis Schuller aus Stockach (der 13-jährige "Dein Song"-Finalist performte mit Laith seinen Song "Three Lives") hinterlässt zum Festivalauftakt 2017 fast 1.000 begeisterte BesucherInnen. Fürs musikalische Opening im neuen Festivalzelt hatte zuvor Singer/Songwriter Johannes Falk gesorgt. Eine Sommernacht wie gemalt ...

Fotos (c) Patrick Nädele, Tanja Schmitz, Petra Schneider

8. Juli

Samy Deluxe & DLX BND, Special Guest: Bengio

Restlos ausverkauft war das Zelt am zweiten Festivalabend, den mit Bengio ein sehr hoffnungsvoller Newcomer der deutschen Musikszene eröffnete. Und Samy Deluxe setzte auf die gelungene Eröffnung (natürlich) noch einen drauf: Der Grandmaster, Urvater oder Grand Seigneur der deutschen Rap- und Hip Hop Szene zeigte, was er den Jungen des Genres immer noch voraus hat und lieferte einen bärenstarken und wirklich inspirierten Auftritt ab. Sehr fett!

Fotos (c) Patrick Nädele

9. Juli

Kurt Krömer

Voller Körpereinsatz beim ersten Einsatz des neuen Gradins (so heißt die ansteigende, halbrunde Sitztribüne)  im erneut ausverkauften, schwül-heißen Festivalzelt: der Berliner Kultkomiker Kurt Krömer blieb seinen Fans nichts schuldig und erntete Lachsalven am laufenden Band - egal ob er über die Hintergründe der Pannen am Berliner Flughafen sinnierte oder über die Müllabfuhr in Neukölln. Auch die Nähe zum Publikum könnte bei einem Krömer-Auftritt nicht enger sein. Das erfuhr mancher Besucher am eigenen Leib ...

Fotos (c) Ralph Schöttke

10. Juli

Chilli da Mur, Delta Q & Bliss

"Schweizer Stimmwunder, Grazer Grazien und Berliner Buben im Honberg-Zelt" titelte der Gränzbote. Die A Cappella Nacht 2017, moderiert von Peter Martin Jacob, eröffneten Chilli da Mur mit einem Programm von Radioheads „Creep“ bis zu „Der Mond ist aufgegangen“ reichte. „Mundmukke“ gab’s von vier Jungs aus Berlin, die für die knapp 650 Zuhörer im vollbesetzten Zelt u.a. die „Ode an die Freude“ dabei hatten. Das Schweizer Quintett Bliss brillierte mit Vokalkunst u.a. zu „Chasing Cars“ (Snow Patrol) oder „Rosanna“ (Toto).

Fotos (c) Patrick Nädele

11. Juli

Helge Schneider

Ein "Best of" seiner Karriere servierte "die singende Herrentorte" den Fans im randvollen "Plastiksack", O-Ton Helge. Gut gelaunt und mit einer hervorragenden Band im Rücken (Teekoch Bodo nicht zu vergessen!), wurde Helge für seine einzigartige Mischung aus Humor und Musik vom Publikum gefeiert – ob er über „Blumenbetonkübel in Gestalt einer 6-Kant-Mutter“ fabulierte, seinem „Telefonmann“ einen Vibrationsalarm verpasste oder in "Sommer, Sonne, Kaktus“ auch eine Tuttlinger Strophe einbaute.

Fotos (c) Michael Kienzler, Ralph Schöttke

12. Juli

Mnozil Brass

Viel geredet wurde nicht beim grandiosen Auftritt der österreichischen Kultformation Mnozil Brass im (ausverkauften) Festivalzelt: Das Wort hatte in der neuen Show "Cirque" der sieben Wiener Blechbläser vielmehr die Musik. Das Septett lotete die Grenzen seiner Instrumente aus und fühlte dem Publikum in Sachen Humor auf den Zahn. Dem Affenzirkus des Alltags Musik und Humor entgegensetzen und ihn so in einen kleinen, feinen Flohzirkus verwandeln – das wollten (und schafften!) die Wiener mit Bravour!

Fotos (c) Michael Kienzler

13. Juli

HoSo-Varieté 2017 "On the Road" 

Einmal mehr faszinierten die Absolventen der staatlichen Artistenschule Berlin auf dem Honberg ihr Können. Unter der Regie von Tobias Fiedler präsentierten sie im bis auf den letzten Platz gefüllten Zelt artistische, tänzerische, schauspielerische und akrobatische Höhepunkte am laufenden Band: Zwölf junge KünstlerInnen zwischen 19 und 21 Jahren präsentierten ihre Soloparts, kleine Geschichten, die sich zu einem zweistündigen Showspektakel fügten.

Fotos (c) Patrick Nädele, Helmut Liermann

14. Juli

Matthias Reim, Support: Daniel Schuhmacher

Von wegen Schlagermucke! Matthias Reim bewies im ausverkauften Festivalzelt, dass er einer der vielleicht am meisten verkannten Künstler hierzulande ist und legte mit seiner exzellenten Band eine saubere Pop/Rock-Show auf die Bühne, die (sehr) viel mehr war als das unvermeidliche "Verdammt, ich lieb' Dich", das als letzte Zugabe kam. Und auch Daniel Schuhmacher überzeugte als Opener voll.

Fotos (c) Patrick Nädele, Helmut Liermann

15. Juli

Michael Patrick Kelly, Support: Jona Bird

Euphorie pur! Über 1.300 Fans erlebten mit Michael Patrick Kelly einen großartigen Musiker, Sänger und Entertainer, der seiner Kelly Family, mit der er den ersten Teil seiner (Welt-)Karriere erlebte, längst entwachsen ist. Facettenreich, musikalisch hochklassig und perfekt choreographiert war der Auftritt des 40-Jährigen. Kelly-Hits wie „Mama“ oder „An Angel“ gab’s ebenso wie Covers von Silbermond und Mark Forster oder neuere Songs vom Album „iD“ … und dazu sogar eine Stage Diving-Einlage.

Fotos (c) Patrick Nädele, Helmut Liermann

16. Juli

Radio Doria

Statt ARD „Tatort“ und Prof. Boerne Honberg-Sommer und Radio Doria: „Liefers liefert“, titelte der Gränzbote zum Konzert der Band, bei der Schauspielstar Jan-Josef Liefers am Mikrofon steht. Hier gibt er den agilen Frontmann und Sänger. Folkballaden, Popsongs und treibenden Rock brachten Liefers Mannen auf die Bühne, Hits wie  „Jeder meiner Fehler“ oder „Verlorene Kinder“, aber auch ganz neues Material und viele kleine Geschichten.

Fotos (c) Patrick Nädele

17. Juli

Anastacia, Special Guest: DeeDee Foster

Mehr geht fast nicht: Wer nach den Hammerkonzerten von Matthias Reim und Michael Patrick Kelly gedacht hatte, dass mehr Stimmung nicht möglich wäre, den belehrte Popdiva Anastacia eines Besseren: Die US-Powerröhre bestach mit ihrer kräftig-souligen Stimme, einer Mega-Show und Tophits in Serie wie „Sick n tired“, „I’m Outta Love“ oder „Left outside alone“. Den Boden für sie bereitet hatte ihre ehemalige Backgroundsängerin DeeDee als überzeugender Support.

Fotos (c) Patrick Nädele, Michael Kienzler

19. Juli

Seven, Special Guests: San2 & His Soul Patrol

Wetterbedingt mit Verspätung eröffnete die Münchener Formation San2 & His Soul Patrol den Abend. Das Quintett um den vollbärtigen Bluesharpspieler, Sänger und Entertainer San2 überzeugte auf ganzer Linie! Seven, der zwar hierzulande noch immer nicht den Status erreicht hat wie in seiner Schweizer Heimat, ist Soul-, Funk- und Pop/Rock-Freunden spätestens seit seiner Teilnahme an der TV-Show „Sing meinen Song“ bekannt. Sein energiegeladener 100-Minuten-Gig begeisterte die knapp 750 Fans voll.

Fotos (c) Michael Kienzler

20. Juli

Silly, Special Guests: Jeden Tag Silvester

„Wir machen ein bisschen andere Musik, das war bei Silly schon immer so – und das wollen wir auch weiter durchziehen“, verriet Frontfau Anna Loos im Interview vor der Show. Laut und frech, rockig und deutsch, politisch und emotional, so die Schwäbische Zeitung, präsentiert sich die Kultband aus dem Osten der Republik ihren über 1.000 Fans auf dem Honberg. Fürs optimale Warm Up hatte ein toller 40-Minuten-Auftritt von Jeden Tag Silvester, die damit sicher einige neue Fans hinzu gewonnen haben dürften. .

Fotos (c) Michael Kienzler

21. Juli

Kenny Wayne Shepherd Band, Support: Mike Keneally

Ein Act, der definitv ein brechend volles Zelt verdient gehabt hätte, war das Konzert der Kenny Wayne Shepherd Band, die ihren 1.000 Fans einen sensationellen Bluesrock-Orkan um die Ohren wehen ließ, während draußen ein Gewitter tobte und der Regen in Strömen fiel. Shepherd,  Sänger Noah Hunt und ihre exzellente Mitstreiter präsentierten reichlich Material vom brandneuen Album "Lay It On Down". Und der US-Gitarrist bewies, weshalb er unisono als einer der größten Gitarristen seiner Generation gehandelt wird.

Fotos (c) Roswitha Bosch, Helmut Liermann

22. Juli

Russkaja & Fiddler's Green

Ein krachender Schlussakkord für das Abendprogramm des 23. Honberg-Sommers mit einem wilden Septett aus Wien um Frontmann Georgij Alexandrowitsch Makazaria („Tuttlingääään“!) und den Erfindern des Irish Speedfolk. Schon die originelle Mischung aus traditioneller russischer Musik, Ska, Polka, Balkan, Rock und Pop zündete, und bei Fiddler’s Green vergaßen die mehr als tausend Besucher endgültig den Abschiedsschmerz angesichts des Festivalendes. 

Fotos (c) Helmut Liermann